Novell Z.E.N.works®
Microsoft Windows NT® Unattend-Installation

Version 2.6 vom 08. Februar 2000, Dokumenterstellung und Projektleitung: Alexander Lay

© 1998, ´99, 2000 by Alexander Lay
© 1998 Programm SETNAME by André Reschke

Das Original und die neueste Version dieses Dokuments sowie weitere Informationen liegen auf:
http://www.nwadmin.de

Vielen Dank an André Reschke für die hilfreiche Unterstützung und die gute Zusammenarbeit.

Alle Rechte vorbehalten.

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Erstellt für die EDV Abteilung (Herr Stankewitz und Herr Heeren) des Luisenhospital Aachen®.


Falls Sie (vor Ort) Support bei der Einrichtung oder Installation (auch von anderen Netzwerkprodukten wie z.B. Netware, Faxware, Windows NT, ISDN Router, Proxies etc.) benötigen, schicken Sie mir einfach eine Mail!

Inhalt

Diese Dokumentation beschreibt die Installation von Windows NT® 4.0 WKS (dt.), die Einrichtung der Applikationen auf den Workstations mit Z.E.N.works® 1.x (eng.) sowie das Gesamtkonzept von Novell Netware® mit ZEN und Windows NT® 4.0 Arbeitsplatz-PCs als Clients.

Das Dokument besteht grob aus drei Teilen:

Windows NT® Installation

Die Windows NT Installation auf einer Workstation erfolgt auf einem logischen Laufwerk im erweiterten Bereich der ersten Festplatte. Dieses Laufwerk muß z.B. mit Partition Magic® angelegt werden und mit FAT16 formatiert werden, so daß es unter DOS als Laufwerk D: zur Verfügung steht. Als Netzwerkkarte werden 3C905B-TX eingesetzt und als Grafikkarten die automatisch erkannte Karte oder eine Erazor der ELSA® AG. Anschließend wird (unter DOS) die Batchdatei K:\INSTALL\1MICROSO.FT\NT\APC\NT.BAT aufgerufen

@echo off
echo Eine leere, formatierte FAT 16 Partition muß auf D: existieren!
echo Beim Client32 muß auf der DOS Ebene der Installation von Hand
echo gebootet werden, da der Client32 den Rechner vorm Booten aufhängt.
echo
pause
i:\public\send /A=N
i:
cd\ntapc.zen
setname UNATTEND.TXT
winnt /U:I:\NTAPC.ZEN\UNATTEND.TXT /B /S:I:\NTAPC.ZEN /T:D:\nttemp

oder die Datei NTERAZOR.BAT falls der PC eine Erazor-Grafikkarte hat:

@echo off

echo Eine leere, formatierte FAT 16 Partition muß auf D: existieren!
echo Beim Client32 muß auf der DOS Ebene der Installation von Hand
echo gebootet werden, da der Client32 den Rechner vorm Booten aufhängt.
echo
pause
i:\public\send /A=N
i:
cd\ntapc.zen
seteraz UNATTEND.TXT
winnt /U:I:\NTAPC.ZEN\UNATTEND.TXT /B /S:I:\NTAPC.ZEN /T:D:\nttemp

Durch die Zeile "i:\public\send /A=N" wird verhindert, daß die Installation stehen bleibt, weil der angemeldete Benutzer Messages erhält (die mit Strg+Enter bestätigt werden müssen). Bei der Installation von NSS Volumes (NW5) kann es zu Problemen kommen, da die NT Installationroutine z.T. einige Unterverzeichnisse nicht mitkopiert (z.B. das REDIR-Verzeichnis vom Netwareclient). Sollte dies der Fall sein, muss das Verzeichnis I:\NTAPC.ZEN auf ein nicht NSS-Volume gelegt werden (z.B. SYS) oder lokal auf C: kopiert werden (z.B. mit XCOPY).

Im Verzeichnis K:\INSTALL\NTAPC.ZEN liegt das gesamte \i386 Verzeichnis der NT-CD mit den selbst erstellten Verzeichnissen für die Unattendinstallation. Die Datei SETUPDD.SYS muß durch die aktuelle Dateiversion aus dem Service Pack 3 oder 4 ersetzt werden, da die Originaldatei (und die aus dem SP1) Bugs bei der Scriptbearbeitung der UNATTEND.TXT hat (siehe TID in der MS-Knowledgebase). Hierzu muß das Service Pack 3 Update mit dem Paramter /X gestartet werden. Wird die Datei SETUPDD.SYS aus dem Service Pack 4 genommen (dieses muß ebenfalls vorher entpackt werden), muß in der Datei TEMPLATE.TXT in der Section [Unattended] der Parameter "AutoPartition = 1, nowait" hinzugefügt werden (siehe unten). Ansonsten wird während der Installation abgefragt, auf welcher Partition NT installiert werden soll, falls mehrere Partitionen existieren (der Parameter Installationsparameter /T: gibt dann wirklich nur noch das temporäre Verzeichnis an und nicht auch die Installationspartition, siehe unten).

Das NT Messaging System kann durch das Ändern von drei Einträgen in der MSMAIL.INF automatisch während der Installation mit eingerichtet werden. Dieses System benötigt z.B. der Groupwiseclient. Hierzu muß die MSMAIL.IN_ mit "expand.exe" in die Datei MSMAIL.INF ausgepackt werden, die MSMAIL.IN_ muß umbenannt werden (z.B. in MSMAIL.OR_) und dann (je nachdem was alles installiert werden soll) muß der Schlüssel "InstallType" auf "= 10" geändert werden. Dieser existiert für alle drei "Mail"-Komponenten in der Datei. Näheres im Automating Microsoft Windows NT Setup Deployment Guide.

In K:\INSTALL\NTAPC.ZEN befindet sich die selbst erstellten Unterverzeichnisse:

Die Batchdatei NT.BAT startet zuerst das Programm SETNAME. Das Programm fragt nach dem Namen, den die NT-Workstation bekommen soll. Der Name sollte nicht nur der Benutzername sein, da es immer wieder Probleme gab, wenn der PC genau so hieß wie der Benutzer (z.B. konnten bei älteren Netwareclients keine Druckereigenschaften eingestellt werden etc.), daher bietet sich z.B. <Benutzername>-PC an. Danach erstellt das Programm aus der Datei TEMPLATE.TXT die Datei UNATTEND.TXT und ersetzt dabei die Zeile "ComputerName = "TEMPLATE"" durch "ComputerName = <eingegebener Name>". Die zu erstellende Datei wird als Kommandozeilenparameter übergeben.

Das Programm SETERAZ erstellt die Datei UNATTEND.TXT analog aus der Datei TMPERAZ.TXT. In dieser sind als Grafiktreiber die Erazortreiber angegeben.

Diese Dateien liegen alle im NT-Installationsverzeichnis (K:\INSTALL\NTAPC.ZEN).

Anschließend wird die NT-Installation mit den Parametern

/U:K:\INSTALL\NTAPC.ZEN\UNATTEND.TXT /B /S:K:\INSTALL\NTAPC.ZEN /T:D:\nttemp

gestartet. Der Parameter "/T:D:\nttemp" ist wichtig, damit NT auf Laufwerk D: installiert wird. "WINNT /?" zeigt eine Erklärung der Parameter an.

Durch den Parameter "/U:..." liest das Installationsprogramm die Scriptdatei und kopiert alle Verzeichnisse unterhalb von .\$OEM$ zusammen mit den NT-Dateien nach D:\NTTEMP, damit diese Dateien auch nach dem Booten (dann ohne Netzverbindung) zur Verfügung stehen.

TEMPLATE.TXT:

;UNATTEND.TXT wird durch SETNAME aus der Datei TEMPLATE.TXT oder TMPERAZ.TXT erstellt!
[Unattended]
OemPreinstall = yes
NoWaitAfterTextMode = 1
NoWaitAfterGUIMode = 1
OemSkipEula = yes
FileSystem = ConvertNTFS
ExtendOEMPartition = 1
ConfirmHardware = no
NtUpgrade = no
Win31Upgrade = no
OverwriteOemFilesOnUpgrade = no
TargetPath = winnt

[OEM_Ads]
Banner = "Luisenhospital Windows NT"
Logo = Setup.bmp

[UserData]
FullName = "EDV Abteilung"
OrgName = "Luisenhospital Aachen"
ComputerName = "TEMPLATE"
;obere Zeile muá so heisáen, sonst funktioniert SETNAME nicht!
ProductId = "xxxxx-OEM-xxxxxxx-xxxxx"

[GuiUnattended]
OemSkipWelcome = 1
OEMBlankAdminPassword = 1
TimeZone = "(GMT+01:00) Berlin, Stockholm, Rom, Bern, Brüssel, Wien"

[Display]
ConfigureAtLogon = 0
BitsPerPel = 16
XResolution = 800
YResolution = 600
VRefresh = 75
AutoConfirm = 1

[Network]
InstallAdapters = SelectedAdaptersSection
InstallProtocols = ProtocolsSection
InstallServices = ServicesSection
JoinWorkgroup = WORKGROUP

[SelectedAdaptersSection]
3C905=OEMAdapterParamSection, \$OEM$\NET\3COM

[OEMAdapterParamSection]

[ProtocolsSection]
TC = TCParamSection
NWLNKIPX = NWLNKIPXParamSection

[TCParamSection]
DHCP = yes

[NWLNKIPXParamSection]

[ServicesSection]
NWFS=NovellNetwareClientParameters, \$OEM$\NET\NTCLIENT\I386
WM=WorkstationManagerParameters, \$OEM$\NET\NTCLIENT\I386
NALNTSRV=NALAgentParameters, \$OEM$\NET\NTCLIENT\I386
WUA=RemoteControlParameters, \$OEM$\NET\NTCLIENT\I386
NDPS=NDPSParameters, \$OEM$\NET\NTCLIENT\I386

;Novell Netware ZEN Client 4.6 englisch

[Novell_Client_Install_Manager]
Novell_Client=NT

[NovellNetWareClientParameters]
!AcceptLicenseAgreement=YES
!AskUseNetWareGINA=NO
!Preferred_Server=NW4LH1
!Preferred_Server_Distribute=Always
!Preferred_Tree=EKV41
!Preferred_Tree_Distribute=Always
!Tree_List1=EKV41
!Tree_List_Distribute=Append
;Replace
!Default_Context_List1=LOGIN.EKV
!Default_Context_List_Distribute=Append
;Replace
!Clear_Current_Connections=YES
!Clear_Current_Connections_Distribute=Always
!Show_Variables_Button=NO
!Show_Variables_Button_Distribute=Always
!Form_feed=NO
!Form_feed_Distribute=Always
!Enable_Banner=NO
!Enable_Banner_Distribute=Always
!Notify=YES
!Notify_Distribute=Always
!AskRemoveMSNetWareClient=NO
!Show_Location_List=NO
!Show_Location_List_Distribute=Always
; !Signature_Level=2
!Signature_Level=1
; bis Problem mit Konsolenfehlermeldung behoben ist
!Signature_Level_Distribute=Always
!Enable_User_Info=ON
!Enable_User_Info_Distribute=Always
;Never
!Modify_Login_Script=OFF
!Modify_Login_Script_Distribute=Always
!Enable_Systray_Icon=ON
!Enable_Systray_Icon_Distribute=Always
;Never
!Enable_Scheduler_Icon=ON
!Enable_Scheduler_Icon_Distribute=Always
!DoInstall=YES
!Protocol=IPX
;Never

[SetupNWInstallOptions]
!AskReboot=NO
!DisplayInitialScreen=NO
!SkipAutoReboot=YES

[WorkstationManagerParameters]
!Workstation_Manager_Tree=EKV41
!Workstation_Manager_Tree_Distribute=Always
!DoInstall=YES

[NALAgentParameters]
!IsOptional=NO
!DoInstall=YES

[RemoteControlParameters]
!DoInstall=YES

[NetWareIPParameters]
!DoInstall=NO

[IPGatewayParameters]
!DoInstall=NO

[NDPSParameters]
!DoInstall=YES

[TSAParameters]
!DoInstall=NO
!IsOptional=NO

ACHTUNG: VORSICHT BEI DER EINGESTELLTEN AUFLÖSUNG UND FREQUENZ, NICHT ALLE MONITORE/GRAFIKKARTEN VERTRAGEN DIESE, ES KANN ZU SCHÄDEN AN DEN GERÄTE KOMMEN!

Die Sektionen und Parameter sind im Dokument Guide To Automating Windows NT Setup von Microsoft® genauer beschrieben. Der Parameter "OEMSkipEula = yes" ist undokumentiert. Durch das Setzten des Parameters muß die Lizenzbestimmung bei der Installation nicht mehr von Hand bestätigt werden. Durch "OEMBlankAdminPassword = 1" wird dem lokalen Administrator kein Paßwort gegeben, ansonsten wird dies während der Installation abgefragt. Der Parameter "FileSystem = ConvertNTFS" legt fest, daß das Dateisystem auf dem Laufwerk D: in NTFS umgewandelt wird (FAT zu lassen ist nicht sinnvoll, da NT schnell von DOS aus z.B. durch CHKDSK etc. zerstört werden kann). TCP/IP wird installiert, die IP Nummer, die Subnetzmaske, das Default Gateway, die Domain etc. werden vom DHCP-Server bezogen. Die Netwareclient-Sektionen sind mit dem Tools Novell Client Install Manager (.\i386\ADMIN\NCIMAN) erstellt, dieser liegt dem Netwareclient bei. Remote Control kann nur bei der Vollversion von Z.E.N.works® genutzt werden. Beim Starterpacket sollte !DoInstall=NO in der Section [RemoteControlParameters] gesetzt werden. Der Remote Control Service der Novell Netware Client Version 4.60.202 scheint stabiler zu funktionieren als der von Z.E.N.works® 1.0 mit Patch. Daher wird der Service mit dem Client installiert und nicht mehr über das Applicationobject "RemoteNT".

Beim Script in der Datei TEMPLATE.TXT wird der automatisch erkannte Grafiktreiber verwendet. In der Datei TMPERAZ.TXT ist lediglich die Sektion [Display] wegen der Erazortreiber anders (genaueres siehe Guide To Automating Windows NT Setup):

[Display]
InfFile = "erazor.inf"
InfOption = "VICTORY ERAZOR"
InstallDriver = 1
ConfigureAtLogon = 0
BitsPerPel = 16
XResolution = 1024
YResolution = 768
VRefresh = 85
AutoConfirm = 1

Nachdem die Installation gestartet wird, bootet der Rechner mehrere Male. Am Ende des grafischen Setups, werden die Kommandos aus der .\$OEM$\CMDLINES.TXT ausgeführt:

[Commands]
".\sp5\sp5i386.exe -u -n -z -o"
".\ntcsp1.cmd"
".\vshield\setup.exe -s"
"rundll32 setupapi,InstallHinfSection DefaultInstall 128 .\vscan403.INF"
"rundll32 setupapi,InstallHinfSection DefaultInstall 128 .\autologi.INF"

Zuerst  wird das Servicepack 5 ohne Benutzereingriff (-u), ohne Neustart nach der Installation (-z) und ohne Deinstallationsverzeichnis (-n) installiert. OEM Dateien werden überschrieben (-o). Weitere Informationen zum Servicepack 5 siehe unten unter "Sonstiges". Da das Service Pack 6 fehlerhaft ist sollte es nicht verwendet werden, erst das SP6a ist besser (es kann zu Problemen mit TCP/IP-Anwedungen kommen, z.B. dem Groupwise-/Notesclient, siehe c´t Artikel dazu, außerdem gibt es u.U. Probleme mit 3COM-NICs, siehe TID von MS).
(Alternativ kann das Servicepack 3 mit dem Eintrag ".\sp3\update.exe /u /z /n" ohne Benutzereingriff (/u), ohne Neustart nach der Installation (/z) und ohne Deinstallationsverzeichnis (/n) installiert werden. Das Servicepack 4 kann ohne Benutzereingriff (-u), ohne Neustart nach der Installation (-z) und ohne Deinstallationsverzeichnis (-n) und OEM Dateien werden überschrieben (-o) installiert werden.)
Danach wird das Service Pack 1 für den NW Client32 durch die Batch-Datei NTCSP1.CMD installiert:

cd net\ntclient\sp1
rundll32 setupapi,InstallHinfSection DefaultInstall 128 .\setupsp.inf
cd ..\..\..

Wird zur Installation nicht in das richtige Verzeichnis gewechselt, werden die neueren Dateien nicht kopiert.

Danach wird NAI McAfee VirusScan® Version 4.0.3 automatisch installiert (-s). Das Installationsprogramm liest dabei die Scriptdatei SETUP.ISS aus. Diese wird bei einer Installation von VirusScan durch den Aufruf von "SETUP -R" im Verzeichnis .\WINNT erstellt und muß dann für weitere Installationen in das Installationsverzeichnis kopiert werden (siehe WHATSNEW.TXT von VirusScan). Durch die Zeile "rundll32 setupapi,InstallHinfSection DefaultInstall 128 .\vscan403.INF" wird die INF-Satei VSCAN403.INF installiert. Diese enthält Registryeinträge für den VirusShield-Dienst (eMailbenachrichtigung etc.). Diese können evtl. auch später über ein Applicationobject verteilt werden (s.u.).
Anschließend wird die INF-Datei AUTOLOGI.INF installiert, die hier verwende Version funktioniert bei der Installation des Client 4.6 mit anschließender Installation des SP1 durch die CMDLINES.TXT (hier mit Kommentaren):

; Dump-Modus des Differenzerfassungspakets autologi
; Die Datei wurde mit der SYSDIFF-Version 40006 erstellt.
; Sysroot: D:\WINNT
; Usrroot: D:\WINNT\Profiles\admin
; Usrroot: D:\WINNT\Profiles\admin
; TotalDiffCount: 3

[Version]
Signature = "$Windows NT$"

[DefaultInstall]
AddReg = AddReg
DelReg = DelReg
UpdateInis = UpdateInis

[AddReg]
HKLM,"SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon","AutoAdminLogon",0,"1"
HKLM,"SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon","DefaultPassword",0,""
HKLM,"SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon","DefaultUserName",0,"Administrator"
; Durch diese Keys wird ein automatisches Login des Administrators in die
; NT Workstation eingestellt, also lokale AutoAdminLogon Informationen
; 8.9.1999, Alexander Lay

; HKLM,"SOFTWARE\Novell\NWGINA\Login Screen","DefaultNetWarePassword",0,"novellpwd"
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\NWGINA\Login Screen","NetWareAutoAdminLogon",0,"1"
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\NWGINA\Login Screen","DefaultNDSContext",0,"LOGIN.EKV"
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\NWGINA\Login Screen","DefaultNetWareUserName",0,".setup.nt.ekv"
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\NWGINA\Login Screen","NetWareAutoAdminLogon",0,"1"
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\Default","Save On Exit",65537,1
; Die oberen Keys funktionieren nur bis zum NW Client32 Version 4.6 ohne Service Pack 1
; 8.9.1999, Alexander Lay

HKLM,"SOFTWARE\Novell\Login","AutoAdminLogon",0,"1"
HKLM,"SOFTWARE\Novell\Login","DefaultLocationProfile",0,"NTINST"
HKLM,"SOFTWARE\Novell\Login","DefaultPassword",0,"novellpwd"
; Diese Keys legen fest, daß nach dem nächsten Neustart der Benutzer .setup.nt.ekv mit
; dem Paßwort novellpwd bei Netware® eingeloggt wird. Dabei wird das Location Profile "NTINST" verwendet
; (siehe unten). So können mit ZEN nach dem Booten ohne Benutzereingriff die Applikationen etc. automatisch
; installiert werden.
; Oberes wird seit dem NW Client32 4.6 Service Pack 1 benoetigt
; 8.9.1999, Alexander Lay

; HKLM,"SOFTWARE\Novell\Login","Max Retries",65537,288
; HKLM,"SYSTEM\CurrentControlSet\Services\NetWareWorkstation","DependOnService",65536,"LanmanWorkstation","NetBIOS"
; die oberen Settings (besonders CurrentControlSet) sind wichtig, da sonst der Client auf einigen PCs den Anmeldeschirm zeigt, bevor die
; NIC-Treiber aktiv sind und somit beim Anmelden die Fehlermeldung "Tree or Server not found." kommt!
; siehe Novell TID 2947868, 21.5.1999, Alexander Lay
; gefixt seit dem Service Pack 1 fuer den NW Client32 Version 4.6
; 8.9.1999, Alexander Lay
 

; HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Profile List","0",0,"Luisenhospital Aachen"
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Profiles\Luisenhospital Aachen\Instances","{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}",0,"LH AC"
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\LH AC","Save On Exit",65537,0
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\LH AC","Tab",0,"Credentials"
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\LH AC","UserName",0,"setup"
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\LH AC\Tab1","Clear Connections",65537,0
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\LH AC\Tab1","Context",0,""
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\LH AC\Tab1","Server",0,"NW4LH1"
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\LH AC\Tab1","Tab",0,"NDS"
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\LH AC\Tab1","Tree",0,"EKV41"
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\LH AC\Tab2","Close Results",65537,1
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\LH AC\Tab2","Display Results",65537,1
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\LH AC\Tab2","Login Script",65537,1
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\LH AC\Tab2","Profile Script",0,""
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\LH AC\Tab2","Script File",0,""
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\LH AC\Tab2","Tab",0,"Script"
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\LH AC\Tab2","Variable2",0,""
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\LH AC\Tab2","Variable3",0,""
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\LH AC\Tab2","Variable4",0,""
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\LH AC\Tab2","Variable5",0,""
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\LH AC\Tab3","DefaultUserName",0,"Administrator"
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\LH AC\Tab3","Tab",0,"NT Credentials"
; Durch die vorherigen Registrysettings wird beim Netwareclient ein neues Profil LH AC angelegt mit dem Benutzer setup,
; dem Tree ekv, dem Server NW4LH1 sowie dem lokalen NT Benutzer Administrator.
; Das Loginscript wird ausgeführt und automatisch geschlossen. So kann der Netware Applications Launcher
; zur Installation der Applikationen über das  Loginscript gestartet werden.
; Das Defaultprofile wird gelöscht, da es sonst den Benutzer setup vorm Login überschreibt
; (siehe Netwareclientdokumentation in der dem Client beiliegenden Datei WINNT.TXT), dann
; stimmen zwar alle Parameter beim AutoAdminLogon (falls diese vorher eingetragen werden),
; aber der Benutzer wird vom Defaultprofile immer gelöscht (das Paßwort ist merkwürdigerweise noch
; eingetragen). Der Client gibt dann eine entsprechende Fehlermeldung aus.
; Neues Profil fuers AutoLogin bis zum NW Client32 4.6 ohne Service Pack 1
 

HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Profile List","1",0,"NTINST"
HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Profiles\NTINST\Instances","{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}",0,"NT Installation"
HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\NT Installation","Save On Exit",65537,0
HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\NT Installation","Tab",0,"Credentials"
HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\NT Installation","UserName",0,"setup"
HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\NT Installation\Tab1","Clear Connections",65537,0
HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\NT Installation\Tab1","Context",0,"NT.EKV"
HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\NT Installation\Tab1","Server",0,"NW4LH1"
HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\NT Installation\Tab1","Tab",0,"NDS"
HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\NT Installation\Tab1","Tree",0,"EKV41"
HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\NT Installation\Tab2","Close Results",65537,1
HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\NT Installation\Tab2","Display Results",65537,1
HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\NT Installation\Tab2","Login Script",65537,1
HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\NT Installation\Tab2","Profile Script",0,""
HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\NT Installation\Tab2","Script File",0,""
HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\NT Installation\Tab2","Tab",0,"Script"
HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\NT Installation\Tab2","Variable2",0,""
HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\NT Installation\Tab2","Variable3",0,""
HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\NT Installation\Tab2","Variable4",0,""
HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\NT Installation\Tab2","Variable5",0,""
HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\NT Installation\Tab3","DefaultUserName",0,"Administrator"
HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Services\{1E6CEEA1-FB73-11CF-BD76-00001B27DA23}\NT Installation\Tab3","Tab",0,"NT Credentials"
; Durch die vorherigen Registrysettings wird beim Netwareclient ein neues Profil NTINST angelegt mit dem Benutzer setup,
; dem Tree ekv, dem Server NW4LH1 sowie dem lokalen NT Benutzer Administrator.
; Das Loginscript wird ausgeführt und automatisch geschlossen. So kann der Netware Applications Launcher
; zur Installation der Applikationen über das  Loginscript gestartet werden.
; Location Profile "NTINST" fuers AutoLogin ab dem NW Client32 4.6 mit Service Pack 1, siehe oben
; 8.9.1999, Alexander Lay

[DelReg]
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Profiles\Default"
; HKLM,"SOFTWARE\Novell\Location Profiles\Profiles\Default\Instances"
; wird nur fuer den NW Client32 4.6 ohne Service Pack 1 benoetigt

[UpdateInis]
; "D:\WINNT\WIN.INI","Winlogon",,"AutoAdminLogon=1"
; "D:\WINNT\WIN.INI","Winlogon",,"DefaultPassword="
; "D:\WINNT\WIN.INI","Winlogon",,"DefaultUserName=Administrator"

Die Datei AUTOLOGI.INF ist mit dem Programm SYSDIFF erstellt worden. Das Programm liegt auf der NT CD unter .\SUPPORT\DEPTOOLS\i386. Ähnlich wie bei ZEN wird mit "SYSDIFF /SNAP <Name>" zunächst ein "Snapshot" des Rechners gemacht, dann wird das Programm installiert bzw. die Änderungen durchgeführt. Anschließend wird erneut ein "Snapshot" mit "SYSDIFF /DIFF <Name> <Diffname>" durchgeführt. Zum Schluß wird mit "SYSDIFF /INF /M <Diffname> <OEMRoot>" das Verzeichnis .\$OEM$ in der <OEMRoot> mit der Datei <Diffname> und der passenden CMDLINES.TXT erstellt. Dies ist sinnvoll für Änderungen an den WKSs, die vor einer abgeschlossenen Installation durchgeführt werden müssen, also bevor ZEN eingreifen kann. Das Programm SYSDIFF ist im "Benutzerhandbuch – Microsoft Windows NT® Server und Windows NT® Workstation OEM Preinstallation Kit (OPK)" genauer beschrieben, es liegt den OEM Versionen von NT 4.0 bei.

Damit das AutoAdminLogon funktioniert, darf [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows
NT\CurrentVersion\Winlogon/DontDisplayLastUserName hier nicht auf 1 gesetzt werden (darf erst später via ZEN gesetzt werden).

Mit diesen INF-Dateien und Scripten muß nach dem Aufruf der Datei NT.BAT und der Eingabe des Computernamens keine Benutzereingabe mehr erfolgen, nach erfolgreicher Installation bootet der PC von alleine neu.

Einrichtung der Applikationen etc. mit Z.E.N.

Der oben bereits erwähnte Benutzer .setup.nt.ekv ist mit dem WINNT Policyobject NT Admin Policy verbunden.

Dadurch wird er automatisch beim Einloggen mit vollen Administratorrechten erstellt. Beim Ausloggen wird der lokale Benutzer wieder gelöscht. So werden Probleme bei lokal vorhandenen Profilen, Paßwortsynchronisationen zwischen lokalen NT WKS und Netware® vermieden (besonders bei "richtigen" Benutzern). Falls durch einen Abstrurtz oder einfaches Ausschalten des Rechners ohne vorher runterzufahren der lokale NT-Benutzer "liegen" beleibt, kann der sich benutzer beim nächsten Mal trotzdem wieder anmelden, da existierende NT Accounts übernommen werden (Manage existing NT account (if any)). Ansonsten kommt in diesem Fall oft ein zweites Fenster, indem der Benutzer das alte NT-Paßwort noch eingeben muß.

Zur Erstellung der Workstationobjekte in der NDS müssen die Benutzer die Rechte in der NDS bekommen, die Workstation in Ihrem Container zu registrieren. Diese Rechte können bei der Installation von ZEN oder über Tools/Workstation Utilities/Prepare Workstation Registration im NWAdmin32 gesetzt werden.

Nachdem die Workstations automatisch registriert worden ist, kann sie beim Login automatisch durch die Workstation Import Policy in der NDS registriert werden.

Weitere Informationen hierzu bietet das Z.E.N.works Cool Solution Magazine im Artikel How to register a Workstation. Hier gibt es regelmäßig auch andere neue gute Artikel und eine Liste der Artikel vergangener Wochen!

Durch die selbsterstellte Policy Workstation Import (Add Action) wird die Applikation WSIMPORT.EXE beim Einloggen aus SYS:PUBLIC ausgeführt. Dieses Programm erstellt das Workstationobject im angegebenen Container. Der User setup muß dort natürlich die nötigen Rechte haben (Create & Write). Da die Workstation erst in der NDS erstellt werden kann, wenn sie registriert worden ist, sollte das Policyobject NT Admin Policy auch mit anderen wichtigen Benutzern verbunden sein (wie z.B. dem Admin). Somit werden beim Einloggen vom Admin ebenfalls neue Workstationobjects erstellt.

Damit die Workstationinformationen im Workstationobject (z.B. die Hardwaredaten bei der ZEN Vollversion) in der NDS stets aktuell sind, sollte die Workstation bei jedem Benutzerlogin reregistriert werden. Dies geht mit dem Policyobject NT User Policy analog zum Policyobject NT Admin Policy. Unter Workstation Location (siehe Bild oben) muß natürlich der selbe Container wie bei der NT Admin Policy eingestellt werden.

Dem Benutzer setup sind folgende Applikationen zugewiesen, die nicht im NAL angezeigt werden aber automatisch ausgeführt bzw. installiert werden.

Die Applicationobjects werden alle in der Reihenfolge der Einstellung "Icon Order" ausgeführt, wenn "Order Icons" aktiv ist. Somit kann genau festgelegt werden, welche Applikation nach/vor anderen Applikationen installiert werden soll. Im NAL wird damit die Position des Icons festgelegt.

Nachdem alle Anwendungen fertig installiert sind und der NAL ganz normal seinen Schirm anzeigt, kann NT runtergefahren werden und der Rechner ist nach dem nächsten Start fertig für den Benutzer.

Gesamtkonzept Novell Netware® 4.11/Z.E.N.

Windows NT 4.0® WKS

Neben dem Einrichten der Rechner mit NT müssen die Applikationen installiert und verteilt, die Druckertreiber und Verbindungen eingerichtet sowie die Systembeschränkungen für die Benutzer eingerichtet werden.

Applikationen

Die Installation von Applikationen erfolgt in zwei Schritten. Zuerst muß die Applikation auf einem Rechner mit einem SnapShot installiert werden. Dabei wird die AOT/AXT-Datei angelegt etc. (das "NAL-Packet"), dann muß das Applicationobjekt in der NDS angelegt werden.

Installation mit SnapShot

Alle neuen Applikationen werden auf einem neu installierten NT Rechner durchgeführt, auf dem noch keine anderes Programm installiert wurde. Hierzu muß für die Installation die Zeile "rundll32 setupapi,InstallHinfSection DefaultInstall 128 .\autologi.INF" aus der Datei CMDLINES.TXT gelöscht werden, damit der Benutzer setup nicht automatisch eingeloggt wird. Nach der Installation wird der Benutzer install eingeloggt. Dieser ist mit dem Policyobject NT Admin Policy verknüpft, damit dieser Administratorrechte auf dem lokalen NT Rechner hat. Sonst ist install mit keinem Programm außer dem "ZENworks snAppShot" (Applicationobject Snapshot) verbunden.

Auf dem Rechner sollte vor jeder Installation eines neuen Programms NT neu installiert werden, damit die DLLs, Registrysettings, etc. von anderen Programmen, die auf diesem Rechner eingerichtet oder benutzt worden sind, noch nicht vorhanden sind. Ansonsten kann z.B. folgendes vorkommen:

Ähnliches kann auch mit INI-Einträgen und Registrysettings passieren. Daher sollte auf dem Rechner nichts installiert sein, wenn ein neues Programm mit SnapShot installiert wird. Beim Start von SnapShot sollte immer die Option Custom ausgewählt werden.

Vor dem zweiten SnapShot nach der eigentlichen Installation muß bei den Folder and file entries "copy if newer" ausgewählt werden, da sonst später evtl. neuere DLLs oder Konfigurationsdateien überschrieben werden. Bei INI entries muß "Create or Add to Existing Section" ausgewählt werden, da ansonsten bereits vorhandene Einträge (z.B. devices) überschrieben werden. Weitere Informationen dazu stehen im Artikel Making INI changes that won't crash your system.

Nachdem die Applikation auf dem PC installiert worden ist und das SnapShot fertig ist, also die AOT/AXT-Datei und die FIL-Dateien im Verzeichnis K:\NAL_Pakete\<Applikationsname> liegen, muß das Applicationobject in der NDS angelegt werden.

In der AOT/AXT-Datei stehen die Änderungen, die das Installationsprogramm in der Registry, INIs, etc. vorgenommen hat. Die FIL-Dateien sind die kopierten Dateien (z.B. DLLs). Diese werden bei der Installation von ZEN wieder entsprechend umbenannt und kopiert.

NDS-Applicationobject anlegen

Damit die Applikationen vom Benutzer setup direkt nach der NT Installation automatisch installiert werden, muß jedes Applicationobject zwei mal existieren. Einmal zur reinen Installation und ein zweites Mal zum Ausführen. Das zweite Applicationobject zum Ausführen der Applikation sollte genau wie das erste Applicationobject auch alle Installationshinweise (Dateiliste zum Kopieren, Registrysettings, etc.) enthalten. So kann ZEN die Applikation von alleine reparieren kann, falls z.B. eine Datei oder ein Registrykey nach der Installation durch den Benutzer setup gelöscht werden sollte (self healing feature of ZENworks).

Zuerst wird das Applicationobject im Container Installationen angelegt. Das Objekt wird mit Hilfe der AOT/AXT-Datei erstellt.

Wichtig ist hierbei die Einstellung Install only (no executable needed) auf der Seite Identification. Folgende Einstellungen sollten ebenfalls geprüft/vorgenommen werden:

Nachdem das Applicationobject angelegt worden ist, muß dem Benutzer setup das Applicationsobject zugeordnet werden mit der Option force run (siehe KillAutoAdminLogon.Installationen.NT.EKV im Bild).

Danach kann ein weiteres Applicationobjekt im Container Anwendungen erstellt werden. Dieses muß vom vorhandenen Objekt kopiert werden:

Danach wird auf der Seite Indentification die auszuführende Datei angegeben (Path to executable file) und das Icon eingestellt. Am Besten wird der Pfad mit einem Laufwerksbuchstaben angegeben, da nicht jede Applikation funktioniert, wenn der Pfad im UNC angegeben wird. Auf der Seite Environment kann das Working directory eingestellt werden, dies muß bei manchen Anwendung auf selbe Verzeichnis gestellt werden in dem die ausführbare Datei liegt. Ansonsten kann es z.B. auf das Home-Laufwerk gestellt werden, damit die Benutzer ihre Dateien direkt dort speichern können.

Unter File Rights müssen noch mindestens Leserechte auf das Verzeichnis auf dem Server gegeben werden, in das die Applikation installiert worden ist (falls sie nicht lokal installiert worden ist). Die Rechte auf das Verzeichnis in dem die AOT/AXT-Datei und die FIL-Dateien liegen, sind bereits vergeben worden (beim Applicationobject, das kopiert wurde).

Damit die Applikation nicht beim ersten Starten erneut installiert wird, da das Applicationobject zur Installation (im Container .install.nt.ekv) und das Applicationobject zum Ausführen der Applikation eine andere GUID (Globally Unique Identification) haben, müssen die GUIDs der beiden Objekte synchronisiert werden. Dazu müssen beide Objekte markiert werden und im NWAdmin32 im Menü Tools, Application Launcher Tools, Sync Distribution GUIDs gewählt werden. Dieser Menüpunkt ist auch der Installation von Paketen mit mehreren Applikationen wichtig (wie z.B. der Installation von MS Office 97). Mit Generate new GUIDs wird eine neue GUID generiert, die Applikation wird dann neu verteilt (durch den Benutzer setup oder beim Start durch den "normalen" Benutzer im NAL).

Jetzt kann das Applicationobject (aus dem Kontext Anwendungen.nt.ekv) mit den Benutzern/Gruppen verbunden werden damit diesen das Symbol im NAL angezeigt wird.
 

Systembeschränkungen (User-Policies)

Um für die Benutzer Systembeschränkungen zu setzten, Remote Control zu aktivieren etc. existiert die Policy NT User Policy. Durch diese Policy werden u.A. die Benutzer beim Einloggen auf der NT WKSs lokal mit Benutzerrechten erstellt.

Weiterhin sind NT Desktop Preferences, NT User System Policies, Remote Control Policy und die Workstation Import Policy aktiviert. Bei der Remote Control Policy muß auf jeden Fall eingestellt sein, daß der Benutzer gefragt wird, ob der Bildschirm übernommen werden darf! Dies sollte ihm nach der Übernahme des Schirms ständig angezeigt werden! Den Bildschirm zu übernehmen ohne vorherige Ankündigung ist in der Bundesrepublik Deutschland verboten und außerdem nicht gerade die feine englische Art!

Bei NT Desktop Preferences und NT User System Policies können Systembeschränkungen für die Benutzer eingestellt werden (Bildschirmschoner, Sperrung des Startmenüs, der NAL kann als Shell geladen werden um die Taskleiste und den Desktop abzuschalten, Laufwerke können für die Anzeige im Explorer gesperrt werden, etc.). Die Einstellungen sind zum größten Teil selbsterklärend und können auf aktiv, inaktiv oder unverändert (graue Checkbox) gestellt werden.

Durch die Policy Workstation Import Policy wird der Rechner bei jedem Einloggen neu in der NDS registriert. Dies ist sinnvoll, um Hardwaredaten, Services etc. (bei der Vollversion von ZEN) stets auf einem aktuellen Stand zu halten (siehe NT Admin Policy).

Das Policyobject NT User Policy wird mit der Organization Unit verbunden, in der alle Benutzer und weitere Container liegen. Somit gelten die Policies des Policyobjects NT User Policy zunächst für alle Benutzer. Damit z.B. für den Benutzer setup nicht die Policy Dynamic Local User des Policyobject NT User ZEN, sondern die Policy Dynamic Local User des Policyobjects NT Admin Policy gilt, muß ein Searchpolicyobject erstellt werden.

Dieses muß die Reihenfolge der Gültigkeit von Policies festlegen. Zuerst müssen Policies gelten, die mit dem Objekt selbst oder über eine Gruppe verbunden sind. Danach erst die Policies, die über einen Container zugewiesen sind (z.B. über die Organization Unit).

Somit gilt für den Benutzer setup die Policy Dynamic Local User des Policyobject NT Admin Policy und nicht die des Policyobject NT User Policy, da diese über einen Container zugeordnet ist und nicht direkt mit dem Objekt (hier dem Benutzer) verknüpft ist. Die Policies aus dem Policyobjekt NT Admin Policy gelten also zunächst als effektive Policies, erst wenn dort eine Policy nicht definiert ist, gilt die des Policyobjects als effektive Policy NT User Policy.

Welche Policies von welchem Policyobject kommen, kann auf der Seite Effective Policies (für das jeweilige Betriebssystem/Platform) bei jedem User-/Workstationobject eingesehen werden.

Drucker

Drucker können mit Hilfe von Policyobjects z.B. abteilungsspezifisch zugewiesen werden. Hierzu wird für jede Abteilung ein Policyobject erstellt, in dem nur die Policy NT User Printer aktiviert ist. Hier können dann die Drucker oder Queues eingetragen werden. Außerdem können hier die Druckertreiber für die Queue oder den Drucker eingetragen werden. Beides kann verbunden werden, allerdings sollten zu besseren Übersicht entweder nur Printer oder nur Queues verbunden werden. Sind die Druckertreiber bereits vor ZEN eingetragen worden (falls "Point and Print" verwendet worden ist), sollten die vorhandenen Treiber entfernt (Clear Current Settings) und neu eingerichtet werden. Wird dies nicht gemacht, kann es vorkommen, daß die Treiber nicht korrekt installiert werden, da "Point and Print" einen anderen Pfad verwendet als ZEN um die Treiberdateien auf dem Server abzulegen. Dieser andere Pfad wird zwar richtig angezeigt, aber offensichtlich trotzdem nicht immer verwendet. Das abteilungsspezifische Policyobject muß mit dem Container oder der Gruppe der Abteilung verbunden werden.

In den anderen Policyobjects sollte die Policy NT User Printer nicht aktiv sein. Ansonsten muß geprüft werden, ob die gewünschte Policy auch die effektive Policy ist.

Durch einzelne Policyobject können so jeder Abteilung oder Arbeitsgruppe ihre eigenen (oder auch andere) Drucker (bzw. Queues) auf den NT WKSs beim Login eingerichtet werden.

Mit Toggle Default kann der Standarddrucker festgelegt werden und mit NetWare Settings die Einstellungen der Drucker (Banner, Form Feed, Notify, etc.).

Bei installierten Drucker steht das Papierformat zunächst auf Letter und nicht auf DIN A4. Die meisten Programme (z.B. MS Office 97) setzten das Papierformat selber (bei dt. Programmen natürlich auf A4). Daher stört das vorläufige Standardformat Letter meistens nicht.

Sollte es Probleme geben bei den Druckereinstellungen (Letter, zweites Papierfach nicht verfuegbar) ist es sinnvoll, die Policy NT User Printer zu deaktivieren, bereits vorhandene Drucker zu deinstalliert und die Drucker per "Point and Print" zu installieren. Dies funktioniert durch einen Doppelklick auf den Drucker/Queue in der Netzwerkumgebung nachdem mit dem Benutzer Admin die Treiber auch über die Netzwerkumgebung für die Drucker/Queues vergeben worden sind. Die Treiber werden über die Eigenschaften des Objekts eingestellt.

Somit muß wenigstens der Treiber nicht immer erneut ausgewaehlt werden.

Sonstiges

if "%OS" = "WINNT" OR "%OS" = "Windows_NT" THEN
#SYS:PUBLIC\SEND /A=N
END

Schlußwort

Kommentare, weitere Infos etc. sind willkommen. Einfach per Mail (alex@nwadmin.de) schicken.

Zum Schluß ein Gruß an meinen "jugendlichen" Mentor. Danke Danke !!!
;-)

Alexander Lay