sonstige Tipps
W2k/NT Unattend
Tools & Links
- Von Frank
Carius stammen die folgenden Programme (alle <200kB):
- NTNAME: Ein kleines Programm zur Anpassung
der unattend.txt einer automatischen NT-Installation, damit der Rechnername
anhand von Regel alleine vergeben wird. [Alternative zu SETNAME©
von André Reschke.]
- PCICHECK: Miniprogramm, um anhand des PCI-Bios
die Existenz von PCI-Karten zu testen. Sehr hilfreich, um DOS-Treiber
(z.B. VLM, NETX oder MS-Client) mit den richtigen Treibern zu laden.
- NAWFDISK: Hilfsprogramm für die Modifikation
von Festplattenpartitionen. Kann Partitionen löschen und prüfen
und alles per Errorlevel an Batchdateien melden. Ideal für unattended
Installation von Windows NT 4.0® per Remoteboot oder Diskette.
Tipps
Grundsätzlich funktioniert
eine Windows 2000® Unattend-Installation wie eine NT Unattend-Installation
(siehe ZEN-Doku). Weitere Informationen
gibt es z.B. im Kapitel Customizing
and Automating Installations in der Windows
2000 Server® Dokumentation im Ressouce Kit. Hier noch einige Tipps zu
Problemen, auf die ich öfters angesprochen werden und die bisher nicht
dokumentiert sind:
- unattend.txt bzw. template.txt
und SETNAME©:
Damit SETNAME© den Computernamen in der unattend.txt setzten kann, muß
die Zeile "ComputerName = "TEMPLATE" in der Section [UserData]
in der template.txt (genaueres siehe ZEN-Doku)
ganz am Anfang stehen, davor dürfen keine Leerzeichen stehen (diese fügt
z.B. setupmgr.exe ein).
- Sample unattend.txt bzw. template.txt:
Da die vom setupmgr.exe (aus dem
Ressource Kit von der W2k-Server CD, siehe oben) erzeugten unattend.txt Dateien
teilweise fehlerhaft sind und die Installationen trotz entsprechend gesetzter
Paramter nicht automatisch durchliefen, hier eine templw2k.txt
für den Gebrauch mit SETNAME (templw2k.txt
in template.txt umbenennen). Die Seriennummer, Passwort, Firmennamen
und vor allem Auflösung (!) etc. müssen natürlich noch geändert/eingetragen
werden (genaueres siehe ZEN-Doku,
NT Installation verläuft schließlich ähnlich).
- Novell®
Netware® Client:
Der Client sollte in der CMDLINES.TXT installiert werden und nicht mit dem
normalen Netzwerksetup von W2k in der unattend.txt, dabei scheint der Client
sich oft nicht richtig zu installieren. Beim Kopieren der Dateien nach dem
Aufrufen der WINNT.EXE zur automatischen Installation werden aus dem entsprechenden
$OEM$-Unterverzeichnis nicht alle Clientdateien kopiert (es erfolgt leider
keine Fehlermeldung!). Dies hat zur Folge, dass die Clientinstallation zwar
startet aber nicht automatisch durchläuft sonder mit der lapidaren Fehlermeldung
"Client setup not complete" (oder so ähnlich) abbricht. Um
dieses Problem zu umgehen, wird der Client (ggf. zusammen mit dem VirusScan®,
siehe unten) mit PKZIP
gepackt und anschließend mit ZIP2EXE
ein selbstextrahierendes Archiv daraus erstellt. In der CMDLINES.TXT wird
dann eine CMD-Datei (also eine Batch) aufgerufen, die im $OEM$-Verzeichnis
liegt und mit relativen Pfadangaben vom $OEM$-Verzeichnis aus in das Verzeichnis,
in dem die selbstextrahierende Datei liegt (z.B. NET\NWCLIENT) wechselt. Danach
ruft sie das selbstextrahierende Archiv auf und ruft nach dem Entpacken die
setupnw.exe mit dem Parameter /u:unattend.txt auf. Beim Packen und Entpacken
müssen jeweils alle Unterverzeichnisse mit relativen Pfadangaben berücksichtigt
werden, Client und VirusScan® sollten in weiteren eigenen Unterverzeichnissen
liegen. Diese unattend.txt muß im selben Verzeichnis wie die setupnw.exe
liegen und enthält die Einstellungen für den Client. Die Datei kann
mit dem Tool NCIMAN.EXE aus dem ADMIN-Verzeichnis des Clientinstallationsverzeichnisses
graphisch erstellt werden (im Gegensatz zum Tool von Microsoft® scheint
das zumindest beim aktuellen Client zu funktionieren).
Es sollte möglichst der aktuelle Client mit den ensprechenden Patches
installiert werden, aktuelle Informationen dazu in den verschiedenen Ausgaben
des nwadmin-Newsletter. Wenn
die Umgebung (in diesem Fall die User und das Unternehmen) es zuläßt,
sollte auf jeden Fall die englische Version den Clients installiert werden.
Evtl. benötigte Patches gibt es meistens zuerst oder sogar nur für
die englischen Versionen.
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